Fachstelle für Prävention und Beratung bei Pädophilie und sexuellem Kindesmissbrauch

Pädosexualität:

Fortbildungen für

Therapeut:innen

 Wir haben uns der Prävention von sexueller Gewalt an Kindern verschrieben. Teil der ganzheitlichen Prävention ist auch Therapie für Personen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und Verantwortung übernehmen. Wir tragen mit unseren Angeboten dazu bei, dass es in der ganzen Deutschschweiz genug Therapieplätze für diese Zielgruppe gibt. Sie richten sich an Psychotherapeut:innen und Psychiater:innen.

Übersicht über unsere Angebote

Webinar

9. und 23. Juni 2026, online

Inhalte: Therapie für Menschen mit sexueller Präferenz für Kinder – Ziele, Massnahmen, Verantwortung und Selbstfürsorge

Fortbildung "Berliner Dissexualitätstherapie"

Ab September 2026

Inhalte: Umfassende Fortbildung zur Berliner Dissexualitätstherapie BEDIT. 80 Unterrichtslektionen plus 20 Lektionen Supervision

Supervision

Laufend

Inhalte: Fachspezifische Supervision für Therapeutinnen und Therapeuten, die Personen mit sexuellem Interesse an Kindern behandeln

Weitere, interdisziplinäre Angebote

  • Interdisziplinäre Netzwerkanlässe für Fachpersonen aus verschiedenen Berufsgruppen. 18. Mai 2026 in Altdorf, Uri; 19. Oktober 2026 in Zug. Mehr Infos
  • Fachanlass «Prävention von Konsum von Missbrauchsabbildungen» für Fachpersonen aus verschiedenen Berufsgruppen. 9. November 2026 in Solothurn; 16. November 2026 in Bern. Mehr Infos

Weitere Informationen folgen. Laufende Infos gibt’s auch in unserem Newsletter.

Webinar

Fachlicher Partner

Charité Berlin, Berlin School of Sexual Health

Wann?

9. und 23. Juni 2026, 9 Uhr bis 12.30 Uhr (zwei Halbtage, nicht einzeln besuchbar)

Wo?

Online, per Teams

Kosten

40.- für Therapeut:innen, die Patienten aufnehmen (Details)

40.- für Psycholog:innen/Therapeut:innen in Ausbildung

160.- für Therapeut:innen, die keine Patienten aufnehmen

Ziel

Therapeutinnen und Therapeuten gewinnen Sicherheit im Umgang mit Patienten mit pädohebephilen Neigungen.

Themen

  • Sexualität, Pädophilie und Hebephilie
  • Therapeutische Ziele und Massnahmen
  • Rechtliches und Verantwortung der Therapeut:in
  • Selbstfürsorge und Abgrenzung im Kontext einer möglichen Gefährdung eines Kindes
  • Präventionslandschaft und weiterführende Angebote
  • Diskussion

Referent:innen

Hannes Ulrich, Charité Berlin, wissenschaftlicher und therapeutischer Mitarbeiter am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin

Lucie Weil, Beforemore, Beraterin

Anmeldung

Hier geht’s zur Anmeldung:

BEDIT-Fortbildung

Titel

Berliner Dissexualitätstherapie BEDIT

Durchgeführt von

Charité Berlin, Berlin School of Sexual Health

Wann?

Ab September 2026, an acht Freitagen und acht Samstagen: 

11. & 12. September 2026
2. & 3. Oktober 2026
23. & 24. Oktober 2026
20. & 21. November 2026
4. & 5. Dezember 2026
18. & 19. Dezember 2026
15. & 16. Januar 2027
5. & 6. Februar 2027

Freitags jeweils 10 bis 16 Uhr, samstags 10 bis 13.30 Uhr. Termine für Supervisionen werden individuell abgestimmt.

Wo?

Online, per Zoom

Kosten

1850.- für Therapeut:innen, die Patienten aufnehmen (Details)

2350.- für Therapeut:innen, die keine Patienten aufnehmen

Ziel

Teilnehmende können Therapien nach dem Manaul der Berliner Dissexualitätstherapie anbieten.

Themen / Inhalte

Sexualmedizinische Grundlagen, 20 Lektionen, u.a.:

  • Biopsychosoziales Entwicklungsmodell
  • Sexuelle Identität und Geschlechtsidentität
  • Sexuelle Funktionsstörungen – Diagnostik und Therapie
  • Sexuelle Präferenz- und Verhaltensstörungen

 

Dissexualitätstherapie, 60 Lektionen, u.a.:

  • Erstinterview – Ziele, Sexualanamnese, Risikoprognose und mehr
  • Psychoedukation, Akzeptanz, Motivation und Wahrnehmung
  • Empathie und Perspektivenübernahme, Biografie und Schemata
  • Soziale Beziehungen, Einbeziehung von Angehörigen, Intimität und Vertrauen
  • Nicht-manualisierte Therapieformen
  • Umgang mit jugendlichen Patienten, Umgang mit Risikosituationen und Komorbiditäten

 

Supervision, 20 Lektionen in Gruppen à 3 bis 5 Teilnehmer:innen, mit Supervisor:innen des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Referent:innen

Charité Berlin, Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin: Klaus M. Beier, Hannes Ulrich, Anna Konrad, Laura Hatzler, Gerold Scherner, Laura F. Kuhle, Dorit Grundmann, Till Amelung, Pierre Pantazidis, Laura T. Legeland.

Weiteres

Kontakt für Rückfragen:
Dominik Galliker, dominik.galliker@beforemore.ch
Hannes Ulrich,  hannes.ulrich@charite.de

Die Anerkennung der Fortbildung durch die FSP haben wir beantragt.

Anmeldung

Hier geht’s zur Anmeldung:

Supervision

Fachlicher Partner

Charité Berlin, Berlin School of Sexual Health

Wann?

Laufend, individuell buchbar

Wo?

Online, per Teams

Setting

Einzeln oder in einer Gruppe

Kosten

162 Fr. / h

Supervisor:innen

Hannes Ulrich, Charité Berlin, wissenschaftlicher und therapeutischer Mitarbeiter am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin

Ersttermin buchen

Bedingungen für die vergünstigte Teilnahme an Weiterbildungen: 

Dank Stiftungsgeldern können wir bestimmte Weiterbildungen vergünstigt anbieten, wenn damit eine Wirkung bezüglich Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder erzielt wird.

Wir übernehmen einen Teil der Weiterbildungskosten, wenn Du folgende Bedingungen erfüllst:

  • Du bist eidgenössisch anerkannte Psychotherapeut:in oder Fachärzt:in für Psychiatrie und Psychotherapie (FMH)
  • Du behandelst bereits Patienten mit sexuellem Interesse an Minderjährigen oder darfst von Präventionsstellen für die Aufnahme von Patienten dieser Zielgruppe angefragt werden (kein Aufnahmestopp)
  • Wir dürfen Dich als Therapeut:in auf unsere Triageliste aufnehmen, die wir für unsere Beratung nutzen und Partnerorganisationen in der Prävention zugänglich machen (z.B. DIS NO, Staatsanwaltschaften)
  • Präventionsorganisationen dürfen Ratsuchenden, die eine Therapie beginnen möchten, Deine Kontaktdaten weitergeben
  • Beforemore darf bei Dir einmal pro Jahr nachfragen, ob Deine Angaben noch stimmen und mit welcher Wartefrist du aktuell Patient:innen aufnimmst

Es besteht keine Verpflichtung, Patienten aufzunehmen.